Wissenschaftler sind sich mehrheitlich einig: Soll der Klimakollaps verhindert werden, muss der weltweite Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) bis 2050 mindestens auf die Hälfte des heutigen Niveaus sinken. Das kann nur gelingen, wenn wir weltweit Energie effizienter nutzen und erneuerbare Energien konsequent ausbauen.
Bremen wäre von einem klimabedingten Anstieg des Meeresspiegels besonders betroffen, denn der Stadtstaat liegt am tidebeeinflussten Bereich der Weser. Im Klimaschutz- und Energieprogramm (KEP 2020) hat der Bremer Senat das Ziel definiert, die bremischen CO2-Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Niveau des Jahres 1990 zu senken. Das Weserkraftwerk erspart der Atmosphäre rund 35.500 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.
In Deutschland haben die erneuerbaren Energien einen Anteil von 16 Prozent an der Stromerzeugung. Die Wasserkraft hat einen Anteil von circa neun Prozent (Quelle: Bundesumweltministerium). Weltweit ist sie die bedeutendste erneuerbare Energiequelle für die Stromproduktion: 17 Prozent des gesamten Strombedarfs der Erde werden in Wasserkraftwerken erzeugt (Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien).